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Ostwald

 
     
   
Wilhelm, 1853–1932, in Riga geborener deutscher Chemiker, Physiker und Philosoph, der als einer der Begründer der modernen physikalischen Chemie gilt. Er wurde 1881 als Professor an das Rigaer Polytechnikum berufen und war von 1887 bis 1906 Professor für Physikalische Chemie und Leiter des chemischen Laboratoriums an der Universität von Leipzig. Ostwald wurde vor allem durch seine Beiträge auf dem Gebiet der Elektrochemie bekannt; etliche seiner Erfindungen und Verfahren werden auch heute noch angewandt. 1909 erhielt er den Nobelpreis für Chemie. Etwa ab 1900 wandte er sich verstärkt der Philosophie zu und entwickelte auf der Basis seiner naturwissenschaftlichen Erkenntnisse die Lehre des “energetischen Monismus”, die davon ausgeht, daß sowohl physische als auch psychische Prozesse auf Energie zurückführen sind, die einen höheren Grad an Wirklichkeit besitze als Materie, die wiederum nur eine Ausdrucksform von Energie sei. Er befaßte sich ferner mit der Aufstellung einer eigenen Farben- und Formenlehre, die für die Physiologie und Psychologie von Bedeutung sind (Ostwalds Farbenkreis, Farbe)


 
     
 
 
 
     
 
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