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prozedurales Wissen

 
     
   
auch: Handlungswissen, Knowing how. Genau genommen versteht man unter prozeduralem Wissen Beschreibungen von Verfahren und Prozeduren zur Konstruktion, Verknüpfung und Anwendung von (deklarativem) Wissen. Es handelt sich beim prozeduralen Wissen folglich um die ”Regeln”, nach denen Datenstrukturen (also das deklarative Wissen) manipuliert werden. Analog zum deklarativen Wissen ist auch das prozedurale Wissen im Zusammenhang mit dem ”prozeduralen Gedächtnis” der ACT-Theorie von Anderson zu verstehen (nicht-deklaratives Gedächtnis): Die dort abgespeicherten Wenn-Dann-Regeln enthalten sowohl eine Bedingungskomponente (das ”Wenn”) als auch eine Aktionskomponente (das ”Dann”). In seiner weiteren Bedeutung als Handlungswissen enthält das prozedurale Wissen v.a. Wissen darüber, wann und warum man auf einzelne Wissensteile zugreifen und diese anwenden kann (Wissen).


 
     
 
 
 
     
 
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