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Pupillenreaktion

 
     
   
auch: Pupillenreflex: Die Pupillenweite, d.h. die Öffnung der Iris (zwischen ca. 2 bis 8 mm) vor der Augenlinse, regelt den Lichteinfall auf die Retina und paßt sich den Beleuchtungsverhältnissen entsprechend an. Die beiden Muskeln, welche die Dilatation bzw. Kontraktion bewirken, sind antagonistisch vom sympathischen und parasympathischen System innerviert. In der Pupillenreaktion wirken sich systemische Veränderungen der vegetativen Tonusregulation aus, so daß die Veränderung der Pupillenweite psychophysiologisch interessant ist. Die Pupillometrie (E. Hess), die heute mit miniaturisierten Infrarot-Kameras durchgeführt wird, liefert Hinweise auf die aktivierende Funktion von Stimuli, vorausgesetzt, daß die übrigen Bedingungen konstant sind. Es gibt jedoch keine einfache Korrelation zwischen der Pupillenweite und der Intensität oder Qualität von emotional wirkenden Reizen (Emotion).


 
     
 
 
 
     
 
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