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Ribotsches Gesetz

 
     
   
von dem französischen Wissenschaftler Theodule Armand Ribot Ende des 19. Jahrhunderts erstmals beschrieben Regelhaftigkeit des Gedächtnisabbaus nach Gehirnverletzungen bzw. als Folge des Altersabbaus, wonach Gedächtnisverluste einem Gradienten folgen, innerhalb dessen die jüngst erworbene Information am labilsten abgespeichert ist, die am längsten zurückliegende am sichersten – und damit auch am ehesten gegen Hirnschäden, insbesondere degenerative Hirnschäden, gefeit ist. Vom Gedächtnisabbau als erte betroffen sind neue Erinnerungen sowie affektive, unegwohnte und komplexe Erinnerungseindrücke, dann erst verschwinden ältere Erinnerungen sowie das Einfache und Gewohnte (Gedächtnis).


 
     
 
 
 
     
 
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