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Rivers

 
     
   
William Halse Rivers, 1864–1922, britischer Psychologe und Psychiater. 1892–1893 Dozent für experimentelle Psychologie und Leiter des psychologischen Laboratoriums am University College in London. Ab 1893 Dozent für Sinnesphysiologie und ab 1897 Dozent für physiologische und experimentelle Psychologie in Cambridge, wo er ebenfalls das psychologische Laboratorium leitete. Während des Ersten Weltkrieges arbeitete er als Psychiater und Psychologe in verschiedenen militärischen Einrichtungen. 1919 wurde er Dozent für Naturwissenschaften am St. John’s College in Cambridge. Rivers befaßte sich mit physiologischer Psychologie und führte Untersuchungen zur Psychoneurologie sowie zu psychischen Auswirkungen des Alkohols und anderer Substanzen durch (The Influence of Alcohol an other Drugs on Fatigue, 1908). Durch seine psychiatrische Arbeit während des Ersten Weltkrieges kam er mit der Psychoanalyse in Berührung und trug maßgeblich zu deren Verbreitung in Großbritannien bei (Instinct and the Unconscious, 1920). Großen Einfluß übten seine kulturpsychologischen und ethnologischen Studien aus (Kinship and Social Organisation, 1914; Dreams an Primitive Culture, 1918).

Literatur

Slobodin, R. (1978). W. H. R. Rivers. Columbia University Press.


 
     
 
 
 
     
 
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