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Seinsgrund

 
     
   
in der Existenzanalyse verwendete Bezeichnung für den letzten Halt, der durch die Erfahrungen in konkreten Situationen (situative Seinserfahrungen) erspürbar ist. Seinsgrund ist die ontologische Grunderfahrung, “daß da immer etwas ist”, das Halt gibt und das größer ist als man selbst – eine Welt, eine Ordnung, ein Kosmos, ein Gott. Der Seinsgrund vermittelt das Gefühl: “Wenn das Angstmachende anhält, so kann ich es annehmen, sogar wenn ich daran sterbe, weil ich mich letztlich aufgehoben fühle.” Die Erfahrung des Seinsgrundes führt zur Haltung der Gelassenheit und ist Voraussetzung für die Entwicklung des Grundvertrauens (Grundmotivationen), das über den Rahmen der Psychotherapie hinaus auch die Sphäre des persönlichen Glaubens betrifft (seelischer Halt).


 
     
 
 
 
     
 
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