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Szondi

 
     
   
Leopold, 1893–1986, ungarischer Psychoanalytiker. Studium der Medizin in Budapest, 1919 Promotion, 1924–1927 Assistent im psychologischen Laboratorium der Hochschule für Heilpädagogik in Budapest, 1927–1941 dort Professor für Psychopathologie. 1941 wegen seiner jüdischen Herkunft entlassen, 1944 ins Konzentrationslager Bergen-Belsen gebracht, ein halbes Jahr später Emigration in die Schweiz. Szondi gilt als der Begründer der Schicksalsanalyse, einer tiefenpsychologischen Therapierichtung. Er entwarf ein System von acht biologischen Triebfaktoren, die auch dem Szondi-Test zugrunde liegen. Eine weitere wichtige Komponente seines Konzepts ist die sogenannte Theorie des familiären Unbewußten. Wichtige Veröffentlichungen sind Schicksalsanalyse (4 Bd. 1948-54) und Schicksalsanalytische Therapie (1963).


 
     
 
 
 
     
 
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