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TAA-KH

 
     
 
Tätigkeits- und Arbeitsanalyseverfahren für das Krankenhaus, Verfahren zur theoriegeleiteten Bewertung personenbezogener Gesundheits-Dienstleistungen. Ein modularer Aufbau ermöglicht eine Bewertung der Arbeitstätigkeit und -bedingungen und der organisationalen Rahmenbedingungen, wobei unterschiedliche Ebenen der Krankenhausorganisation erfaßt werden . Der Schwerpunkt der Arbeitsanalyse liegt auf den Arbeiten des Pflegepersonals, da es die größte Berufsgruppe im Krankenhaus stellt. Der theoretische Hintergrund stützt sich auf Konzepte der Tätigkeit und basiert auf dem Organisations-Tätigkeit-Individuum-Konzept von A. Büssing. Das Verfahren besteht aus zwei Versionen: beim Selbstbeobachtungsverfahren (TAA-KH-S) handelt es sich um einen Fragebogen der Analyse und Bewertungen von Anforderungen (Tätigkeitserfordernisse und Qualifikation), Belastungen (Organisationale und soziale Stressoren; widersprüchliche Anforderungen), Tätigkeitsspielräumen (Transparenz, Tätigkeitsspielraum und Partizipation) und Ressourcen (personelle, materielle und soziale Ressourcen); das Fremdbeobachtungssystem (TAA-KH-O) wird durch zwei weitere Verfahrensbereiche Aufgabenanalyse und Organisationsdiagnose ergänzt. Die Aufgabenanalyse umfaßt objektive Arbeitsanforderungen, Arbeitsbelastungen, Merkmale des Situationskontextes und Aufgabenzuschnitt, die Organisationsdiagnose wird durch die Ablauf- und Aufbaustruktur gestellt.

Literatur

Büssing, A. & Glaser, J. (1999). Tätigkeits- und Arbeitsanalyseverfahren für das Krankenhaus (TAA-KH). In H. Dunckel (Hrsg.), Handbuch psychologischer Arbeitsanalyseverfahren. Zürich: vdf Hochschulverlag an der ETH.


 
     
 
 
     
 
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