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Wernicke-Syndrom

 
     
   
auch Wernicke-Korsakow-Syndrom. Wernicke (1881) charakterisierte mit seiner Beschreibung der “acuten haemorrhagischen superioren Poli(o)encephalitis” einen plötzlich auftretenden hämorrhagischen Infarkt an verschiedenen Stellen der grauen Substanz dorsal zur Medulla oblongata (Nervensystem, Zentralnervensystem): “Es handelt sich um eine selbständige, entzündliche, acute Kernerkrankung im Gebiete der Augenmuskelnerven, die in der Zeit von 10-14 Tagen zum Tode führt.” Wernickes Poliencephalitis stellt die akute, das Korsakow-Syndrom die chronische Form des Duos dieser meist alkoholbedingten Krankheitsbilder dar. Zusammen werden beide manchmal deswegen Wernicke-Korsakow-Syndrom genannt.


 
     
 
 
 
     
 
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