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Yerkes

 
     
   
Robert Mearns, 1876-1956, amerikanischer Psychologe und Zoologe, wurde vor allem bekannt durch seine Beiträge zur Primatenforschung. Yerkes stammte aus Breadysville in Pennsylvania, erhielt seine Ausbildung am Ursinus College und studierte ab 1897 an der Harvard University Zoologie. Unter dem Einfluß von Hugo Münsterberg fand er zur Tierpsychologie und promovierte 1902 in Psychologie. Im gleichen Jahr bekam er einen Lehrauftrag für Vergleichende Psychologie in Harvard. Als die Vereinigten Staaten 1917 in den 1. Weltkrieg eintraten, war Yerkes in der Heerespsychologie tätig, er erhielt die Aufgabe, die Mitglieder der Streitkräfte mit Hilfe psychologischer Tests zu untersuchen. Bis 1924 hatte er den Vorsitz des Informationsausschusses des National Research Council inne. Von 1924 bis 1944 war er Professor für Psychologie an der Yale University. Im Jahre 1929 gründete er die Yerkes Laboratories of Primate Biology Inc in Orange Park, Florida. Wenngleich sein Arbeitsschwerpunkt auch im Bereich experimenteller Tierpsychologie bei Menschenaffen lag, so arbeitete Yerkes aber auch mit Krabben, Würmern, Fröschen, Schildkröten, Tauben und Schweinen.


 
     
 
 
 
     
 
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