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Aschaffenburg

 
     
   
Aschaffenburg, Gustav, 1866-1944, deutscher Mediziner, Kriminologe bzw. Kriminalpsychologe, Begründer der Kriminalpsychologie, leistete einen Beitrag zur Reform der Strafgesetzgebung bzw. der gerichtlichen Psychiatrie. Er gründete 1904 die "Monatsschrift für Kriminalpsychologie und Strafrechtsreform" und gab 1911 ein "Handbuch der Psychiatrie" heraus. Aschaffenburg wirkte als Professor für Neuropsychiatrie an der Universität Heidelberg, wo er schon als Assistenzarzt (seit 1891) Emil Kraepelin bei der Etablierung des psychologischen Labors unterstützte. Er selbst befaßte sich zu dieser Zeit mit den psychischen Erscheinungen der Erschöpfung (Habilitation als Hilfsarzt 1895 über "Experimentelle Studien über Associationen; Teil 1: Die Associationen im normalen Zustand"). 1901 kehrte Aschaffenburg der Klinik den Rücken und wurde leitender Arzt an der Beobachtungsabteilung für geisteskranke Verbrecher in Halle. Mitte der dreißiger Jahre mußte der "Nestor der Forensischen Psychiatrie" seinen Lehrstuhl räumen.
 
     
 
 
 
     
 
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