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Eugenik

 
     
 
von F. Galton geprägter Begriff (griechisch im Sinne von "gut im Erbgut") von der "Wisenschaft der genetischen Verbesserung des Menschen durch Zucht", galt lange Zeit als Königsweg für die Zukunft der Menschheit, wurde von philosophischen Vordenkern (z.B. Nietzsches "Übermensch" in "Also sprach Zarathustra") und diversen Machthabern (z.B. Hitler, Mussolini, Churchill, Roosevelt) propagiert und ist aufgrund des fortgeschrittenen Stands der Gentechnologie ein umstrittener gesellschaftpolitischer Gegenstand. Vor allem die Vorstellung, durch Genmanipulationen, d.h. Eingriffe in das Erbgut, die Menschheit von Erbkrankheiten zu befreien (somatische Gentherapie), die Vision einer Gesellschaft ohne Siechtum, Kriminalität und Alkoholismus, wird von Eugenik-Verfechtern als zugkräftiges Argument vorgetragen (Ethik, Werte).


 
     
 
 
     
 
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