A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 
 

 

 

 

 

Fatale Familiäre Insomnie

 
     
   
Prionenkrankheit (Prionen) mit tödlichem Ausgang. Primäres Kennzeichen ist Insomnie (Schlaflosigkeit), später Ataxien und weitere motorische Störungen, dann Demenz, Rigidität (Versteifung), Mutismus (Verstummen). Tod tritt meist nach etwas über einem Jahr seit Krankheitsdiagnose ein. Vor allem mediale Thalamusschäden sind zu verzeichnen, aber auch weitere, vor allem diencephale Bereiche degenerieren (Zentralnervensystem). Bislang gibt es keine ursächliche Behandlungsmöglichkeit.

Literatur

Guilleminault, C., Lugaresi, E., Montagnu, P. & Gambetti, P.-L. (Eds.). (1994). Fatal familial insomnia: Inherited prion diseases, sleep, and the thalamus. New York: Raven Press.


 
     
 
 
 
     
 
<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
FAT 6-9
Fatalismus
 
     
     
 

 

 
     

 

   
  Weitere Begriffe : Internet | nicht-deklaratives Gedächtnis | Sedierung
PSYCHOLOGY48 | ÜBERBLICK | THEMEN | DAS PROJEKT | SUCHE | RECHTLICHE HINWEISE | IMPRESSUM
Copyright © 2017 All rights reserved. Psychologielexikon