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Folterer

 
     
   
wichtige Persönlichkeitsmerkmale: unkritische Autoritätsgläubigkeit, schwaches Selbstwertgefühl und Aggressionsbereitschaft. Die für die Foltertätigkeit notwendige Enthemmung wird in der Ausbildung durch gezielte Selektion, durch Gruppendruck, durch eigene Gewalterfahrung (harter Drill) und durch das Bewußtsein, zu einer Elite zu gehören (Privilegien), vermittelt. Aufgrund der verwendeten Feindbilder haben die Folterer das Gefühl, sie würden in ihrer Arbeit nur ihre staatserhaltende Pflicht tun. Oft wird auch medizinisches Personal eingesetzt, um die Opfer im Umkreis der Folter zu überwachen, die Folterer in Foltermethoden zu beraten und durch Falschbeurkundungen der Folterfolgen zu beschützen.


 
     
 
 
 
     
 
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