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Frisch

 
     
   
Karl, 1886-1982, österreichischer Zoologe und Nobelpreisträger, ist aufgrund seiner tierpsychologischen und -soziologischen Arbeiten, seinen Untersuchungen zum Instinkt und seinen physiologischen Beobachtungen auch für die Psychologie von Bedeutung. Er führte grundlegende Arbeiten auf dem Gebiet der chemischen und visuellen Wahrnehmung bei Fischen und Bienen durch und entzifferte die "Tanzsprache" der Honigbienen. Er wies nach, daß Fische über eine ausgeprägte Farbwahrnehmung verfügen und auch Geräusche wahrnehmen können. Er fand heraus, daß der Geruchssinn von Honigbienen dem der Menschen ähnelt, sie außer Rot alle Blütenfarben erkennen können und in der Lage sind, Sonnenlicht als Orientierungshilfe zu verwenden. 1973 wurde ihm gemeinsam mit dem Niederländer Nikolaas Tinbergen und dem Österreicher Konrad Lorenz für seine Studien auf dem Gebiet der Verhaltensforschung der Nobelpreis verliehen.


 
     
 
 
 
     
 
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