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Goetheanismus

 
     
   
Teilgebiet der Anthroposophie. Goethe wollte durch das Studium der äußeren Erscheinungen (Morphologie) die inneren Gesetzmäßigkeiten der lebenden Wesen erfassen und dabei chemische sowie mechanisch-physikalische Methoden nur als Hilfsmittel erlauben. Metamorphose, so der aus diesem Studium heraus entwickelte Begriff, führt zum einen zur Vielfalt der Lebensformen, zum anderen zur Urgestalt der Lebensformen. R. Steiner griff Goethes Methodik auf und versuchte, sie auf den Bereich der allgemeinen Erkenntislehre anzuwenden. Bei seiner von ihm so benannten Methode des Goetheanismus ging es nicht nur um strenge Trennung des subjektiven Erlebens und der objektiven Forschung, sondern auch um ein Zusammenführen beider Tätigkeiten im forschenden Menschen. Dem Goetheanismus liegt die Sicht zugrunde, alle mit Hilfe der Sinne gewonnenen Erfahrungen seien sekundär - nur das Denken werde direkt erlebt. Daher sei das Denken das Zentrum für alle Gesetzmäßigkeiten der Welt.

Literatur

Körner-Wellershaus, I. (1995). Anthroposophie. In G. Eberlein (Hrsg.), Kleines Lexikon der Parawissenschaften. München: Beck.


 
     
 
 
 
     
 
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