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Kitzeln

 
     
   
eine der seltsamsten Verhaltensweisen von Menschen: Es wird als schrecklich und gleichzeitig schön und lustig empfunden, wenn man gekitzelt wird. Aus dem Mittelalter sind Fälle von Folter bekannt, in denen die gefesselten Füße mit Salz bestreut und von Ziegen beleckt wurden ("zu-Tode-lachen"). Sich selbst aber kann man nicht kitzeln, weil, so eine Theorie, das Kleinhirn die Kontrolle im Kopf übernommen und den Körper "vorgewarnt" habe; das Kitzeln komme nicht mehr als Überraschung. Ein neuer Forschungsbereich der Psychologie, die bislang aber noch unterschiedliche Theorien (Reflextheorie, Bindungstheorie) zur Erklärung des Phänomens bereitstellt: Mit eigens konstruierten "Kitzel-Maschinen" werden bei festgeschnallten Versuchspersonen immer wieder durch Kitzeln Lachsalven ausgelöst und dabei mit Hilfe der Enzephalographie die Hirnstromaktivitäten gemessen.


 
     
 
 
 
     
 
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