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Koehler

 
     
   
Otto, 1889-1974, deutscher Zoologe und Tierpsychologe, promovierte 1911 in Zoologie an der Universität München; 1920 Habilitation für Zoologie und Vergleichende Anatomie und Physiologie an der Universität Breslau, Professor und Konservator am Zoologischen Institut in München (1923-1925), Professor für Zoologie an der Universität Königsberg (1925-1945) und an der Universität Freiburg i. Br. (1946-1960). Mit Konrad Lorenz gründete er 1937 die Zeitschrift für Tierpsychologie. Er untersuchte zunächst die Sinnesphysiologie der Tiere und widmete sich dann ethologischen Forschungen. Die Experimente zum Zählvermögen insbesondere bei Raben führten ihn zur Vorstellung eines "unbenannten Denkens" (darunter versteht er z.B. die Möglichkeit des Zählens ohne Zahlbegriffe) bei Tieren und Menschen. 1943 veröffentlichte er die programmatische Schrift Die Aufgabe der Tierpsychologie. In Freiburg setzte er seine Zählversuche fort und untersuchte das Orientierungsvermögen bei Mäusen (Tierpsychologie).


 
     
 
 
 
     
 
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