A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 
 

 

 

 

 

Kurztherapien

 
     
   
werden von vielen Therapierichtungen angestrebt und haben als gemeinsames Kennzeichen eine klare Zeitbegrenzung als unveränderliche Größe von Beginn der Therapie an mit dem Ziel einer Ökonomisierung der Psychotherapie. Es gibt vier Möglichkeiten der Verkürzung: 1) Verkürzung der Sitzungsdauer (etwa 20 Minuten), 2) Verkürzung der Sitzungszahl (Vergrößerung der Intervalle zwischen den Sitzungen oder Begrenzung der Anzahl in komprimiertem Zeitraum), 3) die Kombination von Kurztherapie und Kurzberatung (Verlagerung des Schwerpunktes auf Selbsthilfe, Autogenes Training), 4) Begrenzung der Behandlungsthematik (Festlegung einer klaren thematische Stufenfolge). Neben ökonomischen Vorteilen wird der Gefahr einer "Überbehandlung", d.h. einer überflüssigen Weiterbehandlung nach Symptombeseitigung, sowie einer Therapeutenaffinität vorgebeugt (Kurztherapie, lösungsorientierte; Fokaltherapie, Balint-Gruppen, Fixed-Role-Therapie).


 
     
 
 
 
     
 
<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Kurztherapie psychoanalytische
Kurztherapieverfahren
 
     
     
 

 

 
     

 

   
  Weitere Begriffe : sukzessive Unterschiedsreduktion | Protagonist | Lebensskript
PSYCHOLOGY48 | ÜBERBLICK | THEMEN | DAS PROJEKT | SUCHE | RECHTLICHE HINWEISE | IMPRESSUM
Copyright © 2017 All rights reserved. Psychologielexikon