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Leary

 
     
   
Timothy Francis, 1920-1995, US-amerikanischer Psychologe, bekannt als Befürworter psychotroper Drogen. 1950 Promotion in Psychologie, 1950-1955 Assistant Professor an der University of California, Berkeley. 1955-1958 Direktor der psychologischen Forschungsabteilung am Kaiser Foundation Hospital in Oakland, Kalifornien. 1959-1963 Dozent für klinische Psychologie an der Harvard University in Boston, Massachusetts. Leary arbeitete zunächst auf dem Gebiet der Persönlichkeitspsychologie (Interpersonal diagnosis of personality, 1957). Nachdem er 1960 erstmals psychotrope Drogen konsumiert hatte und ihnen eine bewußtseinserweiternde Wirkung zuschrieb, gewann er die Überzeugung, daß diese Wirkung therapeutische Wirksamkeit besitze, z.B. bei Alkoholismus, Schizophrenie sowie bei Straftätern. An der Harvard University führte er hierzu zahlreiche Experimente und Untersuchungsreihen durch, die anfangs von der Universitätsleitung toleriert wurden, 1963 jedoch zu seiner Entlassung führten. In den folgenden Jahren sah Leary sich zunehmend als Prophet einer durch den Konsum psychotroper Drogen veränderten Welt (The psychedelic experience, 1964; The Politics of ecstasy, 1968). Seit 1970 wurde er mehrfach wegen Drogendelikten inhaftiert.


 
     
 
 
 
     
 
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