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Leseschwäche

 
     
   
(Legasthenie) Minderleistung in Lesen und Rechtschreibung bei sonst normal, ja sogar überdurchschnittlich begabten Schülern. Der Begriff ist in den letzten Jahren zunehmend in Frage gestellt worden, weil in der Mehrzahl der Fälle von Leseschwächen sicher keine organische Schädigung des Gehirns vorliegt, von der die Kinderärzte, welche den Begriff zuerst verwendeten, noch ausgingen. Die wichtigsten Ursachen der Leseschwäche scheinen ungeeignete, überfordernde Unterrichtsverfahren im ersten und zweiten Schuljahr zu sein, mangelnde Förderung des Kindes zu Hause (die sonst die Mängel eines schlechten Unterrichts ausgleichen kann), Identifizierung des Kindes mit einem ebenfalls leseschwachen Elternteil oder gestörte Beziehungen in der Familie.
 
     
 
 
 
     
 
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