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Meyer

 
     
   
Adolf, 1866–1950, Schweizer-US-amerikanischer Psychiater. 1892 Promotion an der Universität Zürich, Emigration in die USA. 1892–1895 Pathologe am Illinois Eastern Hospital for the Insane in Kankakee, Illinois und Dozent an der Universität Chicago. 1895–1902 Pathologe am Worcester State Hospital und Dozent an der Clark University in Worcester, Massachusetts. 1902–1910 Direktor des Pathologischen Institutes am New York State Hospital, 1904–1909 Professor für Psychiatrie am Cornell University Medical College in New York. 1910–1940 Professor für Psychiatrie an der Johns Hopkins University in Baltimore und Direktor der Henry Phipps Psychiatric Clinic des Johns Hopkins Hospitals. Meyer gilt als einer der einflußreichsten Psychiater seiner Zeit (Psychiatrie). Unter seiner Leitung wurden das Institute am New York State Hospital und die Henry Phipps Psychiatric Clinic in Baltimore zu bedeutenden psychiatrischen Ausbildungszentren. In seinen Arbeiten betonte er die Bedeutung biologischer, psychologischer und soziologischer Faktoren für das Verständnis und die Therapie psychischer Krankheiten. Er führte das psychiatrische Interview ein, das u. a. soziale und familiäre Umstände eines Patienten erfassen soll. Als wichtigste Veröffentlichungen sind die posthum erschienenen Collected Papers (1950-52) und Psychobiology (1957) zu nennen.


 
     
 
 
 
     
 
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