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Parent-Ectomy

 
     
   
insbesondere von amerikanischen Autoren empfohlene Trennung von Kind und Eltern während der Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen des Kindes (z.B. Bronchialasthma)(Psychosomatik). Eine in der psychosomatischen Erkrankung somatisierte Mutter-Kind-Neurose läßt sich durch eine Trennung der “Partner” unterbrechen; dies kann zu einer schlagartigen Verbesserung führen. Umgekehrt ist auch bekannt, daß lediglich das Auftauchen der Mutter im Krankenhaus oder das Wiedersehen von Mutter und Kind auf dem Bahnhof bei der Familienrückkehr (der erste emotionale Kontakt nach einer monatelangen Trennung mit völliger Anfallsfreiheit) durch das Wiederaufleben der neurotischen Partnerschaft erneut Anfälle auslösen kann. Die Parent-Ectomy hat insofern nur dann Sinn, wenn man sich in der Zwischenzeit um eine Beseitigung der elterlichen Fehlhaltungen gegenüber dem Kind bemüht und für ein gesundes Familienmilieu sorgt (Systemische Familientherapie).


 
     
 
 
 
     
 
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