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Parkinsonsche Krankheit

 
     
   
Morbus Parkinson, ursprünglich als Schüttellähmung bezeichnetes und 1817 erstmals von J. Parkinson beschriebenes Krankheitsbild, bei dem motorische Störungen initial im Vordergrund stehen: Rigor (Muskelsteife, Muskeltonuserhöhung), Tremor (Muskelzittern) und Akinese (Bewegungsarmut, Unbeweglichkeit), kann aber langfristig (und insbesondere unbehandelt) zu Demenz führen. Hauptkennzeichen ist die Bradyphrenie – eine allgemeine psychische Verlangsamung, die sich in Schwierigkeiten beim Wechseln von Konzepten, in Störungen der Aufmerksamkeit, verlangsamten Gedächtnisprozessen (Gedächtnis) und sensomotorischen Störungen ausdrücken kann. Es kommt vor allem zum Untergang dopaminerger Neurone in der im Mittelhirn gelegenen Substantia nigra mit nachfolgender Störung der Basalganglienfunktionen (Zentralnervensystem). Beginn der Krankheit meist im 5. Lebensjahrzehnt. Manchmal nur halbseitig (Hemiparkinson) vorkommend. Bislang keine ursächliche Behandlungsmöglichkeit.

Literatur

Ludin, H.-P. (1995). Das Parkinsonsyndrom (2. Aufl.). Stuttgart: Kohlhammer.


 
     
 
 
 
     
 
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