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Produktionsdefizithypothese

 
     
   
die Hypothese, die die Verbesserung der Gedächtnisleistung während der schulischen Kindheit und Jugend erklären will. Der Aufbau von Gedächntisstrategien verläuft nach H. W. Reese in vier Etappen. Im ersten Stadium gelingt die Vermittlung von Gedächtnisstrategien nicht, da dem Kind die medialen Voraussetzungen fehlen (mediational deficiency). Anschließend kann über Instruktion einer Gedächntisstrategie die Gedächtnisleistung etwas verbessert werden (production inefficiency). Im dritten Stadium bringt die Instruktion der Gedächntisstrategie den vollen Erfolg, aber das Kind setzt die Strategie noch nicht selsbtständig spontan ein (production deficiency). In der letzten Stufe ist das Kind befähigt, die Gedächtnisstrategien spontan einzusetzen (Gedächtnis, kognitive Entwicklung).


 
     
 
 
 
     
 
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