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Reaktionszeitmessung

 
     
   
die eindeutige Bestimmung der zeitlichen Beziehung zwischen Signal und Reaktion. Die Reaktion besteht in der Regel aus einem Taster- oder Pedaldruck oder auch in der Ausführung komplexer Bewegungen oder im Aussprechen bestimmter Begriffe. Um antizipatorische Reaktionen (Gewöhnungseffekte), d.h. ein Reagieren vor der Signaldarbietung zu vermeiden, wählt man variable Intervalle. Spontanen Aufmerksamkeitsschwankungen begegnet man durch einen Warnreiz ca. 1-4 Sekunden vor dem die Reaktion auslösenden imperativen Reiz (Reaktionszeitversuch mit Vorwarnung). Die Dichte von Versuchsdurchgängen ist durch die Refraktärzeit beschränkt (Refraktärzeit, psychologische; Reaktionszeit).


 
     
 
 
 
     
 
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