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Reik

 
     
   
Theodor, 1888–1969, österreichischer Psychoanalytiker. Nach Studium der Germanistik, Romanistik und Psychologie promovierte er 1912. Seine Arbeit Flaubert und seine "Versuchung des heiligen Antonius" (1912) gilt als erste psychoanalytische Dissertation. Seit 1911 war er Schüler S. Freuds. 1925 löste er den Streit über die sog. Laienanalyse aus, also die Heilbehandlung durch Nicht-Mediziner (Kurpfuscherei). 1926 ging er nach Deutschland, lehrte in Berlin am Psychoanalytischen Institut, ging 1934 wegen jüdischer Abkunft in die Niederlande und schließlich 1938 nach New York, wo seine Arbeit wegen der fehlenden medizinischen Ausbildung in Frage gestellt wurde. Er befaßte sich mit rechtspsychologischen und religionspsychologischen Fragen und veröffentlichte Der eigene und der fremde Gott. Zur Psychoanalyse der religiösen Entwicklung (1923), Dogma und Zwangsidee. Eine psychoanalytische Studie zur Entwicklung der Religion (1927), Wie man Psychologe wird (1927), Der überraschte Psychologe (1935), Dreißig Jahre mit Sigmund Freud (1976) und weitere fünfzig Bücher.


 
     
 
 
 
     
 
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