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Restorff-Effekt

 
     
   
das nach dem deutschen Gestaltpsychologen H. von Restorff benannte verbesserte Lernen und Behalten von andersartigen Elementen in einem sonst homogenen Lernstoff. Bezeichnung für einen Behaltensvorteil strukturell ausgezeichneter Glieder eines Lernstoffs (Lernen). Unterscheiden sich die Elemente einer Lernreihe in ihrer Materialart voneinander, so werden diejenigen Glieder, welche sich ihrer Art nach von der Mehrzahl der anderen abheben, besser behalten als diejenigen Glieder, welche ihrer Art nach der Mehrzahl der anderen gleichen. Beispiel: In einem Versuch werden einer Person hauptsächlich paarweise sinnlose Silben dargeboten. Zwischendurch zeigt man ihr verschiedenfarbige geometrische Figuren. Im Vergleich zu den Silbenpaaren sind die Figuren in der Minderzahl und werden von der Versuchsperson besser behalten. Dieser Effekt läßt aber nicht die Schlußfolgerung zu, daß ein aus heterogenen Elementen zusammengesetzter Lernstoff zu besseren Lernerfolgen der selteneren bzw. andersartigen Glieder führt (Gedächtnishemmungen).


 
     
 
 
 
     
 
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