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RHIA

 
     
   
Regulationshindernisse in der Arbeitstätigkeit, ein Verfahren zur Analyse psychischer Belastungen in der Arbeitstätigkeit, hat eine ähnliche theoretische Fundierung wie VERA. Als Formen der Belastung werden unterschieden: Regulationshindernisse, den Arbeitsablauf behindernde und unterbrechende Ereignisse, sowie Regulationserfordernisse, leistungsmindernde Belastungen wie Monotonie und Streß. RHIA analysiert die in der Arbeitstätigkeit gegebenen Anforderungen an eigenständiges Denken und Entscheiden und die mit der Tätigkeit einhergehenden aufgabenbezogenen psychischen Belastungen. Das Verfahren dient zur konkreten Beschreibung von Anforderungen und Belastungen und formuliert begründete Verbesserungsvorschläge, die direkt in Arbeitsgestaltungsprozessen verwertet werden können. Zudem ermöglicht es quantitative Vergleiche zwischen Arbeitsplätzen, Abteilungen etc. sowie die Evaluation technisch-organisatorischer Gestaltungsmaßnahmen. Unabhängig vom Stand der Bürotechnik ist das Instrument in allen Industriebranchen einsetzbar (Arbeitsanalyse).

Literatur

Lüders, E. (1999). Analyse psychischer Belastung in der Arbeit: das RHIA-Verfahren. In H. Dunckel (Hrsg.), Handbuch psychologischer Arbeitsanalyseverfahren. Zürich: ETH.


 
     
 
 
 
     
 
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