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Rorschach-Psychodiagnostik

 
     
   
vom Schweizer Psychiater H. Rorschach (1884–1922) um 1911 entwickeltes Verfahren zur projektiven Diagnostik, das auf der Deutung von symmetrischen Klecksbildern beruht. Das Rorschachverfahren setzt sich aus zehn Bildvorlagen mit zufällig entstandenen, jedoch nach bestimmten Kriterien sorgfältig ausgesuchten symmetrischen Klecksgebilden mit unbestimmtem und somit vieldeutigem Sinn zusammen. Aufgabe des Probanden ist es, die Bildtafeln zu deuten. Aus den Deutungen werden Rückschlüsse auf die Persönlichkeitsstruktur und -dynamik des Probanden gezogen. Der Test stellt laut Rorschach ein wahrnehmungsdiagnostisches Experiment dar, indem vorhandene Erinnerungsbilder vom Probanden, ausgelöst durch die Vorlage des unstrukturierten Bildmaterials, an rezente Empfindungskomplexe geknüpft werden. Bislang sind zum Rorschach-Test über 4000 Publikationen erschienen. Er ist ein weitverbreitetes psychologisches Verfahren (projektive Tests), besonders bei klinischen Fragestellungen. Kritiker werfen ihm mangelnde Wissenschaftlichkeit vor.


 
     
 
 
 
     
 
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