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Projektive Tests

 
     
 
Tests, die sich Projektion zunutze machen, wobei der Begriff sehr weit aufgefaßt wird. Man geht davon aus, daß die individuellen Unterschiede in der Reaktion auf ein vieldeutiges Ausgangsmaterial Unterschiede in der Persönlichkeit der Versuchspersonen widerspiegeln, die sich mit den üblichen «geschlossenen» Persönlichkeitstests nicht erfassen lassen. Die Gültigkeit und Zuverlässigkeit der projektiven Testverfahren ist bis heute umstritten, obwohl sie in der psychologischen Praxis viel verwendet werden. Die wichtigsten einzelnen Techniken sind: 1. Der Thematische Apperzeptions-Test (TATT) Apperzeption, von dem es auch eine Fassung für Kinder gibt (CAT, Childrens Appercep-tion Test). Hier geht es darum, aus Geschichten, die über ein vieldeutiges Bild (ein Mann und eine Frau oder eine Familie) erzählt werden, Aufschlüsse über grundlegende Wünsche oder Abwehrmechanismen... zu gewinnen. 2. Der Rorschach-Test. Hier wird aus den Deutungen von Klecks-Bildern eine inhaltliche (Motive) und eine formale Seite (Begabung) der Persönlichkeit abgeleitet, wobei auch die Art der Intelligenz (produktiv oder reproduktiv, ganzheitlich oder teilerfassend) ermittelt werden kann. 3. Teilweise projektiv, teilweise ausdrucksbezogen sind die Zeichentests, bei denen etwa ein Mann, ein Baum oder eine Familie von Tieren gezeichnet werden muß.
 
     
 
 
     
 
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