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Schlüssel-Schloß-Prinzip

 
     
   
1) das Zusammenpassen von Reaktionspartnern wie der Schlüssel in ein Schloß. So zeigt die Analyse von Person-Situation-Interaktionen, daß seelische Verletzbarkeit oft nach diesem Prinzip entsteht. Äußerlich vergleichsweise harmlose Faktoren können sich mit einer lebensgeschichtlich vorhandenen, individuellen Verletzbarkeit (Vulnerabilität) verbinden und spektakuläre Folgen nach sich ziehen (Psychotraumatologie). 2) Eine Lösung muß zum Problem passen (= fit) – wie eben ein Schlüssel in ein Schloß paßt. "Passen bezeichnet eine Eigenschaft des Schlüssels, nicht des Schlosses." Unsere Energie bei der Lösung von Problemen sollte sich also nicht darauf konzentrieren, soviel wie möglich über das Problem in Erfahrung zu bringen, sondern vielmehr darauf, einen Schlüssel zu finden, mit dem sich der Lösungsraum aufschließen läßt (Problemlösen).


 
     
 
 
 
     
 
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