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Simoneit

 
     
   
Max Johann, 1896–1962, deutscher Psychologe. 1918–1923 Volksschullehrer, nebenher Studium an der Universität Königsberg. 1922 Promotion in Psychologie in Königsberg, dort 1923–1927 Assistent an der pädagogisch-psychologischen Abteilung des Philosophischen Seminars. 1927–1942 Reichswehr- und Wehrmachtpsychologe, ab 1931 wissenschaftlicher Leiter der Wehrmachtpsychologie. 1942 Habilitation für Psychologie in Göttingen, 1943–1945 Soldat. 1946–1954 Tätigkeit als Lehrer, seit 1956 Aufbau und Leitung des privaten Psychologischen Forschungsinstituts Kölns. Simoneit hatte als Leiter der Wehrmachtpsychologie großen Einfluß auf die inhaltliche und methodische Entwicklung der Angewandten Psychologie, insbesondere der psychologischen Diagnostik, in der Zeit der NS-Herrschaft. Er vertrat einen sogenannten charakterologischen Ansatz, in dessen Rahmen eine Interpretation des Charakters aufgrund ausdruckskundlicher, typologischer und physiognomischer Studien erfolgen sollte. Zu seinen Werken zählen Wehrpsychologie (1933) und Grundriß der charakterologischen Diagnostik (1943).


 
     
 
 
 
     
 
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