A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 
 

 

 

 

 

Suggestopädie

 
     
   
auch: Suggestionspädagogik, Superlearning, Einsatz von Suggestion zur Verbesserung des Lernens, vom bulgarischen Therapeuten und Pädagogen G. Lozanov entwickeltes ganzheitliches “revolutionäres” Lehrverfahren, 1971 erstmals unter dem Titel “Suggostologia” – die Lehre von der Suggestion – publiziert; ursprünglich eine klinische Methode zum Abbau von Lernhemmungen und Lernängsten, die unterschiedlichen Einsatz findet und deren Nutzen (“Superlearning” als “Lernen im Schlaf”) kontrovers diskutiert wird. Nützlich erscheinen suggestopädische Methoden durchaus als Lernhilfen im Bereich der Erwachsenenbildung, z.B. im Bereich des Fremdsprachenlernens – mit Betonung auf Gestaltung einer angenehmen und entspannten Lernatmosphäre, kommunikativer Prozesse und authentischer und spielerischer Lernsituationen. Dadurch werden die Fähigkeiten zur situationsbezogenen Kommunikation und zum Hörverständnis besser gefördert, Lernangst und Streß abgebaut und eine positive Lerneinstellung (Erfolgszuversicht) initiiert.

Literatur

Edelmann, W. (2000). Suggestopädie/Superlearning (3. Aufl.). Heidelberg und Kröning: Asanger.


 
     
 
 
 
     
 
<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Suggestivtherapie
Sühne
 
     
     
 

 

 
     

 

   
  Weitere Begriffe : Extravertiertheit | Eignungsuntersuchung und Eignungsfeststellung bei Wehrpflichtigen | Rüstungsdisposition
PSYCHOLOGY48 | ÜBERBLICK | THEMEN | DAS PROJEKT | SUCHE | RECHTLICHE HINWEISE | IMPRESSUM
Copyright © 2017 All rights reserved. Psychologielexikon