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Tolman

 
     
   
Edward Chace, 1886–1959, US-amerikanischer Psychologe. 1915 Promotion an der Harvard University bei E. B. Holt, 1915–1918 Lehre an der Northwestern University, 1918–1950 und 1953–1954 Professor an der University of California in Berkeley. Tolman vertrat einen kognitiven Behaviorismus, der einen Übergang vom radikalen Behaviorismus zu einer mehr kognitiven Orientierung markierte (Purposive Behavior in Animals and Men, 1932). Seine Lerntheorie leitete er aus Experimenten mit weißen Ratten ab. Er betonte die Zielgerichtetheit des Verhaltens; jegliches Verhalten wird von Kognitionen oder Erwartungen geleitet. Bestätigte Erwartungen wirken als Verstärkung, die mit bestimmten Erwartungen assoziierten Reize werden Zeichen genannt. Nach Tolman impliziert Lernen die Entwicklung kognitiver Landkarten, die die Beziehung zwischen Ziel und Verhalten repräsentieren. Analyseeinheiten seines auch von der Gestaltpsychologie beeinflußten Ansatzes sind große Verhaltenseinheiten (molarer Aspekt des Verhaltens) und nicht auf seine kleinsten Einheiten reduziertes Verhalten (molekularer Aspekt des Verhaltens).


 
     
 
 
 
     
 
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