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Verstehende Psychologie

 
     
   
beschreibende analytische bzw. interpretierende Psychologie. Wilhelm Dilthey differenziert zwischen den Geistes- und den Naturwissenschaften hinsichtlich ihrer Lebensbezüge. Wenn sich die Geisteswissenschaften an dem Modell der Naturwissenschaften orientieren, werden bestimmte Erfahrungen und Erlebnisse aus der Betrachtung ausgeschlossen, die anerkannt und artikuliert werden müßten. Die Psychologie ist eine Wissenschaft von der Individualität. Die Menschen wollen sich erkennen, und die Psychologie soll dies als Wissenschaft ermöglichen. In dem Maß, in dem die Psychologie als Wissenschaft nur allgemeingültige Gesetzmäßigkeiten sucht, verengt sie sich selbst. Kerngedanke der verstehenden Psychologie ist, daß Menschen einander begegnen und versuchen, sich und die anderen in ihren Sinnbezügen zu verstehen (Geisteswissenschaftliche Psychologie, Narration, Sinn). Die verstehende Psychologie nimmt eine fundamentale Rolle in der Erkenntnisgewinnung ein, gerade weil sie nicht nur eine Frage nach der idealen Gültigkeit und Allgemeinheit ist. Mit dem aus der geisteswissenschaftlichen Orientierung entwickelten, qualitativen Forschungsansatz stellt sie eine wichtige Ergänzung zur naturwissenschaftlich orientierten Psychologie bzw. nomologischen Psychologie dar (Forschungsmethoden, Sinnrekonstruktion, subjektive, Sinnrekonstruktion, objektive, Hermeneutik, objektive).


 
     
 
 
 
     
 
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