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Werkzeugdenken

 
     
   
Bezeichnung für Denkformen, die speziell im konstruktiven Umgang mit Materialeigenschaften während des gedanklichen oder realen Gestaltens von Gerätschaften vor sich gehen. Dabei spielen die Wechselwirkungen von Zielvorstellungen, Funktionseigenschaften von Elementen und möglichen Materialkombinationen während des Konstruierens eine bedeutsame Rolle. Anwendungen fanden diese Analysen in früherer Zeit vor allem in Gebieten der Psychotechnik (Hebelauslegungen, Anordnungen auf Schalttafeln in Heiz- oder Stromverteilerzentralen oder Atomkraftwerken). Neuerdings haben sich dazu Formen der Softwaregestaltung gestellt (Software-Ergonomie). Programmiersprachen werden bezüglich ihrer Denkanforderungen untersucht, Hypertexte, also Symbole oder Symbolkombinationen, die den Umgang mit einer Programmiersprache regeln, werden auf ihre psychologische Eignung in der Nutzung und Handhabung hin untersucht. Diese modernen Werkzeuge haben eine neue Art kognitiv-psychologischer Forschung begründet (Denken, Informationsverarbeitung).


 
     
 
 
 
     
 
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