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Werner

 
     
   
Heinz, 1890–1964, österreichisch-US-amerikanischer Psychologe. 1914 Promotion an der Universität Wien, 1915–1917 dort Tätigkeit am Psychologischen Institut, 1917–1919 Forschungsassistent am Kolonialinstitut Hamburg. 1921 Habilitation an der Universität Hamburg, bis 1926 dort Privatdozent, 1926–1933 außerordentlicher Professor und Direktor des Laboratoriums für Entwicklungspsychologie. 1933 Entzug der Lehrbefugnis und Emigration in die USA. 1933–1936 Dozent an der University of Michigan in Ann Arbor, 1937–1944 Research Psychologist an der Wayne County Training School in Northville, Michigan. 1947–1960 Professor an der Clark University in Worcester, Massachusetts. In seinem interdisziplinären Ansatz versuchte Werner, grundlegende, sogenannte orthogenetische Prinzipien der Entwicklung zu beschreiben. Er vertrat die Ansicht, daß die Entwicklungspsychologie alle psychologischen Phänomene zum Gegenstand habe und in ein vergleichendes System integrieren solle. Seine Einführung in die Entwicklungspsychologie (1926) fand internationale Verbreitung. Weitere Veröffentlichungen sind Grundfragen der Sprachphysiognomik (1932), The Acquisition of Word Meanings (1952, mit E. Kaplan) und Symbol Formation (1963, mit E. Kaplan).


 
     
 
 
 
     
 
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