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Wirth

 
     
   
Wilhelm, 1876–1952, Psychologe und Philosoph. Wirth studierte ab 1894 Rechtswissenschaften, Philosophie, Psychologie, Mathematik und Physik in München, promovierte dort 1897 und habilitierte sich 1900 in Leipzig für Philosophie mit Arbeiten im Psychologischen Institut W. Wundts, als dessen Assistent er ab 1900 arbeitete. Dort wurde er 1906 a. o. Professor und 1917 Direktor des psychophysischen Seminars. Er betrieb eine streng experimentell vorgehende Laborforschung in der Nachfolge W. Wundts und publizierte u. a. Zur Theorie des Bewußtseinsumfangs und seiner Messung (1905), Die experimentelle Analyse der Bewußtseinsphänomene (1908), Psychophysik (1912), Die Zeitwahrnehmung (1926). Daneben interessierte er sich für praktische Anwendungen der Psychologie, etwa in der militärischen Schießausbildung. Autobiographisches berichtet er in „Wie ich zur Philosophie und Psychologie kam. Eine entwicklungspsychologische Studie“, Archiv für die gesamte Psychologie, 80, (1931), S. 452-510.


 
     
 
 
 
     
 
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