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Zeigarnik

 
     
   
Bluma Vulfowna, 1900–1988, russische Psychologin. 1924–1927 Studium an der Universität Berlin, u. a. bei M. Wertheimer, W. Köhler und K. Lewin, 1927 Promotion, 1927–1931 Mitarbeiterin Lewins an der Universität Berlin. Ab 1959 Professorin für Pathopsychologie an der Universität Moskau. Bekannt wurde Zeigarnik insbesondere durch eine experimentelle Untersuchung über den später so genannten Zeigarnik-Effekt, der besagt, daß unerledigte Handlungen besser im Gedächtnis behalten werden als erledigte (Das Behalten erledigter und unerledigter Handlungen, 1927). Diese Annahme hat zahlreichen Folgestudien nur bedingt standgehalten. Später widmete sie sich insbesondere der Pathopsychologie (The Pathology of Thinking, 1965). In der Sowjetunion bemühte sie sich erfolgreich darum, daß Psychologen als Pathopsychologen in Psychiatrischen Kliniken eingestellt werden können.


 
     
 
 
 
     
 
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