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Um sich ein Bild von einem Menschen zu verschaffen, muß man seine Lebensgeschichte kennen, wobei der Psychologe die Kindheitssituation besonders ins Auge faßt: Er erhebt eine Anamnese (griechisch anamnesis = Erinnerung), die besonders die soziale Situation der Eltern, die Stellung des Kindes in der Geschwisterreihe, die Familiensituation während der verschiedenen Entwicklungsphasen, die die Beziehungen zu anderen Menschen und zur Sexualität umfaßt. Es gibt spezielle Anamnese-Fragebögen, doch verwendet man in der Praxis meist ein offenes Gespräch, in dem sich die wesentlichen Züge der Entwicklung relativ schnell erfassen lassen. |
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