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Führungsverhaltensfragebögen

 
     
   
sollen die Ausprägungen in "Mitarbeiterorientierung" und "Aufgabenorientierung" ermitteln lassen (Führung); sie sind vielfach kritisiert worden, u.a. auch damit, daß sie nicht objektiv seien. Tatsächlich kann man häufig feststellen, daß ein und derselbe Vorgesetzter von seinen verschiedenen Mitarbeitern auch unterschiedlich beurteilt wird. Dies kann ein Beleg für die mangelnde Objektivität und damit wohl auch Reliabilität und Validität der Erhebungsinstrumente sein, es kann aber auch als Hinweis auf ein bedeutsames Phänomen des Führungsgeschehens interpretiert werden, auf das vor allem Graen und Scandura (1987) in ihrer Theorie der Führungsdyaden hingewiesen haben. Demnach ist Führung ein Interaktionsprozeß, der sich zwischen dem Führenden und einem jeden der Geführten in unterschiedlicher Weise abspielt. Das Führungsverhalten des Vorgesetzten ist nicht allen Geführten gegenüber gleich, sondern es kommt darauf an, die Interaktion in den jeweiligen Dyaden zu analysieren. Die geführte Gruppe ist dementsprechend ein Aggregat aus einer Vielzahl derartiger Führungsdyaden.

Literatur

Graen, G. & Scandura, T (1987). Theorie der Führungsdyaden. In A. Kieser, G. Reber & R. Wunderer (Hrsg.), Handwörterbuch der Führung (S.377-389). Stuttgart: Poeschel.


 
     
 
 
 
     
 
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