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Handschriftendiagnostik

 
     
   
sieht eine systematisierte, geregelte und leicht überprüfbare Auswertung der Handschrift in drei, nach dem Grad der Aussagesicherheit geordneten Stufen vor.

Stufe 1. Auf einem Vorarbeitenblatt werden solche graphischen Variablen zur Auswahl angeboten, die nach schriftpsychologischer Theorie und praktischer Erfahrung Hinweise auf den Ausgeprägtheitsgrad einer bestimmten Grundeigenschaft (bei Allport: "Allgemeine Eigenschaft") geben können. Aufgrund der Auswahl unter diesen Variablen läßt sich eine Ganzheitsbeurteilung der gefragten Grundeigenschaft in Skalenform erstellen.

Stufe 2. Auf der Basis der graphischen Ganzheitsbeurteilung kann die psychologische Auswertung durch Auswahl unter ebenfalls im Vorarbeitenblatt angebotenen Persönlichkeitseigenschaften in Form einer Stichwortanalyse vertieft werden.

Stufe 3. Die so ermittelten Persönlichkeitseigenschaften können zu einem psychologischen Gutachten verarbeitet werden (Schriftpsychologie, Schrift-Testbatterie).

Literatur

Wallner, T. (1998). Lehrbuch der Schriftpsychologie. Heidelberg: Asanger.


 
     
 
 
 
     
 
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