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Harvard-Konzept

 
     
   
eine vom Inhalt unabhängige Verhandlungsmethode, Ergebnis eines Forschungsprojekts der amerikanischen Elite-Universität (Harvard Negotiation Project), das aus den Erfahrungen der Kuba-Krise heraus enstanden ist. Damit die Welt nicht wieder durch das Unvermögen zweier Personen, miteinander zu reden, an den Rand eines Atomkrieges geraten soll, sollte eine sachbezogene Verhandlungsmethode entwickelt werden, mit deren Hilfe sich auch die verfahrensten Situationen bewältigen lassen sollte, sei es in der Politik, der Wirtschaft oder auch in der Familie. Zu den Grundregeln des Konzepts, an dem sich auch die Mediation orientiert, gehört, nicht individuelle Positionen in dem Mittelpunkt zu stellen, sondern die Interessen. Die (verfeindeten) Parteien sollen gemeinsam Problemlösungen suchen, die für beide Vorteile bieten. Dies soll verhindern, daß die Konfliktparteien in der Hitze des Gefechts ihre Beziehungen abbrechen (Konflikt).


 
     
 
 
 
     
 
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