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Holst

 
     
   
Erich von, 1908-1962, deutscher Verhaltensphysiologe mit Professuren in Heidelberg, Hamburg und München, war Mitbegründer des Max-Planck-Instituts für Meeresbiologie in Wilhelmshaven und Direktor des Max-Planck-Instituts für Verhaltensphysiologie in Seewiesen. Er beschäftigte sich vornehmlich mit dem Vogelflug, der Koordination und Raumorientierung, der Sinnes- und Nervenphysiologie, der Physiologie der Sinnestäuschungen und mit Versuchen am Stammhirn. Seine experimentellen Untersuchungen, etwa zur Konstanz der Wahrnehmung, sind für die Tier- wie die Humanpsychologie gleichermaßen von Bedeutung. Von besonderem Gewicht für die Psychologie wurde das von ihm formulierte Reafferenzprinzip, ein Regelkreismodell zur Kontrolle eines Bewegungsablaufs. Es erklärt, wie eine normale körperliche Haltung wieder eingenommen wird, wenn sie passiv oder willkürlich verändert worden ist. Holst konnte nachweisen, daß das Zentralnervensystem durch Impulse selbständig Verhalten steuern kann.


 
     
 
 
 
     
 
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