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Jahoda

 
     
 
Marie, geb. 1907, Sozialwissenschaftlerin, 1932 Promotion in Wien, Leiterin der Wiener wirtschaftspsychologischen Forschungsstelle. 1937-45 Pinsant Darwin Fellow an der Universität Cambridge, Massachusetts, 1945-48 Mitarbeiterin der wissenschaftlichen Abteilung des American Jewish Committee, 1949-58 Professorin an der New York University, 1958-65 Professorin für Psychologie an der Brunel University, England, 1965-73 Professorin für Sozialpsychologie an der University of Sussex. Jahoda leitete die berühmt gewordene empirische Studie über Die Arbeitslosen von Marienthal (1933), in der sie zusammen mit Paul Lazarsfeld und Hans Zeisel die Auswirkungen der Massenarbeitslosigkeit in einem kleinen Dorf bei Wien untersuchte (Arbeitslosigkeit). Weitere Themen ihrer sozialpsychologischen Forschungen, in denen sie neben statistischen Erhebungen die Untersuchung individueller Faktoren berücksichtigte, sind Vorurteil (insbesondere Rassismus), Selbstzensur und Konformismus.


 
     
 
 
     
 
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