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Konfliktmanagement

 
     
   
soll sich am erreichten Eskalationsgrad orientieren . Folgende Strategien sind auf den jeweiligen Eskalationsstufen (Eskalationsdynamik von Konflikten) erfolgversprechend:

Zunächst ist der Moderator gefordert, der inhaltlich keine Stellung bezieht, sondern auftretende Probleme gemeinsam mit den Beteiligten analysiert, diskutiert, um konkrete Vereinbarungen zu erreichen. Glasl (1997) sieht diese Strategie auch noch für "weniger komplexe Konflikte des dritten Eskalationsgrades" geeignet, danach fordert er eine Prozeßbegleitung. Bereits ab der vierten Eskalationsstufe lassen sich Interventionen zudem sozial-therapeutisch vertiefen. Hier geht es primär darum, bestehende neurotische Rollenbindungen zu durchbrechen.

Insbesondere ab Phase 6 sind die Betroffenen außerstande, das Problem in direkter Begegnung kooperativ zu lösen. Externe Experten sollen sich zunächst als Vermittler um einen akzeptablen Kompromiß bemühen, der den Interessen aller Parteien Rechnung trägt und eine weitere Kooperation ermöglicht. Sind jedoch auch seine Vermittlungsbemühungen gescheitert und wurde durch Macht- und Gegenmachtstrategien ein toter Punkt erreicht (insbesondere ab der Stufe 7 der Eskalationsspirale), so sind ein Schiedsverfahren und anschließend ein Machteingriff unausweichlich.

Literatur

Glasl, F. (1997). Konfliktmanagement (5. Aufl.). Bern: Haupt.
 
     
 
 
 
     
 
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