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Konfrontative Therapie

 
     
   
umfaßt gruppentherapeutische Techniken, die darauf angelegt sind, Menschen tief und nachhaltig in ihrem Selbstbild zu stören und dadurch Veränderungsprozesse herbeizuführen. Dabei liegt die Vorstellung der humanistischen Psychologie zugrunde, daß Wachstum und Heilung im Menschen selbst angelegt seien und die Aufgabe des Therapeuten nur sei, dabei nachzuhelfen. Die Durchführung erfolgt in drei Schritten: Vertrauensbildung zwischen Therapeut und Klient, dann Konfrontation mit den wesentlichen Kerneigenschaften der Person und Erschütterung des Selbstbildes, z.B. durch die Behind-the-back technique oder der Technik des Psychodramas, anschließend wird der tief aufgewühlte Klient aus der Gruppe hinausgestoßen und sich selbst überlassen. Zu dieser Therapie eignen sich vor allem sehr eigenwillige Personen, die sich langen Therapien widersetzen. Angewendet wird sie bei hospitalisierten Paranoikern, bei Kriminellen, Neurotikern und rivalisierenden Ehepartnern.

Literatur

Corsini, R. J. (1983). Konfrontative Therapie. In R. J. Corsini (Hrsg.), Handbuch der Psychotherapie. Weinheim: Beltz Verlag.


 
     
 
 
 
     
 
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