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Lashley

 
     
   
Karl Spencer, 1890-1958, US-amerikanischer Biologe und Psychologe. 1914 Promotion in Genetik an der Johns Hopkins University, Baltimore. Er lehrte an der University of Minnesota (1917-1918 und 1920-1926), an der University of Chicago (1929-1935) und an der Harvard University (1935-1955), dort war er Direktor des Yerkes Laboratory of Primate Biology. Lashley war Schüler J. B. Watsons und wurde vom Behaviorismus nachhaltig beeinflußt. Sein Beitrag zur Psychologie besteht in erster Linie in seinen Forschungen zum Zusammenhang zwischen Gehirnfunktionen und Lernen. Mit S. I. Franz führte er Untersuchungen an Ratten durch, denen Teile der Hirnsubstanz entfernt wurden (Ablation), um die Auswirkungen auf die Lern- und Gedächtnisfähigkeit zu überprüfen. Er konnte nachweisen, daß die Funktionen beschädigter Hirnareale von anderen Bereichen übernommen werden können. Bekannt wurde Lashley auch durch die Entwicklung des sogenannten Lashley-Sprungstand, einer Versuchsanordnung, in der Ratten lernen sollen, welche zweier unterschiedlich gekennzeichneter Klappen sich durch einen Sprung öffnen läßt, um zum Futter zu gelangen. In Brain Mechanisms and Intelligence (1929) faßte er seine Forschungsergebnisse zusammen.


 
     
 
 
 
     
 
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