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Marbe

 
     
   
Karl, 1869–1853, deutscher Psychologe. Nach Studium in Freiburg, Bonn, Berlin und Leipzig promovierte Marbe 1893 in Bonn und habilitierte 1896 in Würzburg, wurde 1905 Professor in Frankfurt und übernahm 1909 das psychologische Institut in Würzburg. Marbe gehörte zu den ersten Exponenten der Würzburger Schule der Denkpsychologie. Er wandte sich später der Angewandten Psychologie zu, die er in seiner Zeitschrift Fortschritte der Psychologie und ihrer Anwendungen (1912/13ff.) propagiert. Er publizierte dazu Grundzüge der forensischen Psychologie (1913), Praktische Psychologie der Unfälle und Betriebsschäden (1926), Der Psychologe als Gerichtsgutachter (1926) und Psychologie der Werbung (1927). Seine philosophischen Auffassungen legt er dar in Die Gleichförmigkeit der Welt. Untersuchungen zur Philosophie und positiven Wissenschaft (2 Bde, 1916, 1919). Eine Autobiographie erschien als: Selbstbiographie des Psychologen Geheimrat Prof. Dr. Karl Marbe in Würzburg (1945).

Literatur

Mülberger, A. (1999). Das Psychologische Institut unter der Leitung von Karl Marbe. In W. Janke (Hrsg.), Hundert Jahre Institut für Psychologie und Würzburger Schule der Denkpsychologie (S. 127-139).


 
     
 
 
 
     
 
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